Ausbildung Sozialpädagogische Assistenten

Arbeiten Sie gern mit hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen? Haben Sie Freude an der Arbeit mit anderen Menschen? Haben Sie selbst ein gutes soziales Verhalten? Möchten Sie junge hörgeschädigte Menschen unterstützen und ihnen helfen, erwachsen und selbstständig zu werden? Dann ist die Ausbildung zum/zur Sozialpädagogischen Assistent/in das Richtige für Sie.

Arbeitsfelder

Sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten arbeiten in sozialpädagogischen Einrichtungen wie z. B. Krippen, Kindergärten, Horten, Jugendfreizeitstätten, Erholungsheimen, sonderpädagogischen und integrativen Einrichtungen oder Heimen und Wohngruppen. Viele Arbeitsfelder liegen in Einrichtungen, die mit hörgeschädigten Kindern, Jugendlichen oder Erwachsene arbeiten, in Einrichtungen für Menschen mit zusätzlichen Behinderungen sowie in integrativen Einrichtungen. Sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten arbeiten im Team unter Anleitung einer pädagogischen Fachkraft wie z.B. eines Erziehers oder einer Sozialpädagogin.

Zielgruppe

Die Ausbildung richtet sich an Schwerhörige, Gehörlose und CI-Träger/innen, die von Gebärden und Gebärdensprache profitieren.

Termin

04.09.2017 - 28.06.2019

Inhalte der Ausbildung

Die Ausbildung zum/zur Sozialpädagogischen Assistent/in vermittelt eine umfassende sozialpädagogische Handlungskompetenz. Die Ausbildung nach dem neuen Curriculum besteht aus den Bereichen I - III:

I Fachrichtungsbezogener Lernbereich

Lernfeld 1:
Berufliche Identität und professionelle Perspektive weiter entwickeln
Lernfeld 2:
Kinder in ihrer Entwicklung und in ihren vielfältigen Lebenswelten verstehen und
                   pädagogische Beziehungen zu ihnen entwickeln
Lernfeld 3:
Entwicklungs- und Bildungsprozesse initiieren, begleiten und auswerten
Lernfeld 4: Konzeptionell und kooperativ im sozialpädagogischen Handlungsfeld agieren

II Fachrichtungsübergreifender Lernbereich

Wirtschaft/Politik
Religion/Philosophie
Deutsch/Kommunikation
Englisch

III Praxis in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe

Umfang 20 Praxiswochen

           Unterstufenpraktika
                  2 Wochen Orientierungspraktikum
                  8 Wochen Unterstufenpraktikum

           Oberstufenpraktikum
                  10 Wochen Oberstufenpraktikum

Während der Ausbildungszeit spielt die Auseinandersetzung mit der eigenen Hörschädigung eine große Rolle.Es wird ein Kommunikationstraining entsprechend den individuellen Voraussetzungen der Fachschüler/innen durchgeführt. Ziel ist die Erweiterung der Kommunikationskompetenz für die Interaktion mit den zu Betreuenden sowie den hörenden Kollegen.

Verantwortlich: Dr. Paul Heeg

Abschluss

Der Abschluss der Fachschule berechtigt zur Führung der Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte sozialpädagogische Assistentin“ bzw. „Staatlich geprüfter sozialpädagogischer Assistent“.

Wer später gern selbstständig eine Gruppe leiten möchte, erwirbt mit dieser Ausbildung die Voraussetzung, um in weiteren drei Jahren den Beruf der Erzieherin/des Erziehers zu erlernen.

Voraussetzungen

  • Realschulabschluss oder ein als Realschulabschluss anerkannter Abschluss
  • Kenntnisse der Gebärdensprache oder Bereitschaft, diese zu erlernen
  • Ausreichende Kenntnisse der Deutschen Schriftsprache
  • Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Wohnen

Die Schüler leben in der Regel in unserem Internat.

Finanzierung

Die Ausbildung ist in der Regel Teil einer Rehabilitationsmaßnahme des Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerkes (TSBW) und wird entsprechend von der Agentur für Arbeit nach SGB III § 102 gefördert.

Bewerbung

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung:

IBAF-Gehörlosenfachschule
Arsenalstraße 2-10
24768 Rendsburg
Telefon: 04331 1267-0
Telefax: 04331 1267-14
info-TextEinschließlichBindestrichenLöschen-@gehoerlosenfachschule.de

Bitte fügen Sie folgende Unterlagen bei:

  • Lebenslauf
  • Aktuelles Passbild (freiwillig)
  • Eine beglaubigte Ausfertigung des Schulabschlusszeugnisses oder andere Nachweise über einen gleichwertigen Bildungsstand
  • Amtliches Führungszeugnis, das nicht älter als drei Monate sein darf
  • Gesundheitszeugnis

Fehlende Unterlagen können nachgereicht werden.

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